Erfolgsduo Peiting & Peißenberg
Rahmen, Austragungsstätten und Ablauf
Der Europacup 2025 war der offizielle Saisonstart für Eisstock-Vereinsmannschaften auf Eis und wurde gemeinsam vom Dachverband International Federation Icestocksport (IFI) sowie dem ausrichtenden Verein EC Peiting veranstaltet.
Die Vorrunde der Damen fand in der Eissporthalle Peiting statt; parallel spielten die Herren ihre Vorrunde in der Eishalle Peißenberg „flatbuy-Arena“. Am Sonntag (Finaltag) wurden sowohl die Damen- als auch die Herren-Finals gemeinsam wieder in Peiting ausgetragen.
Insgesamt waren Mannschaften aus sechs Nationen vertreten – ein internationales Teilnehmerfeld.
Die doppelte Austragung – Peißenberg als Vorrunden-Standort für Herren und Peiting als Zentrum für Damen & Finals verlieh dem Turnier eine besondere organisatorische Dimension. Der verantwortliche Veranstalter hob hervor, dass man damit Peißenberg als wichtigen Standort bewusst mit einbezogen hat, um dem dortigen Eisstadion ebenfalls Aufmerksamkeit zu schenken.
Ergebnisse – Damen & Herren
Der Europacup war hochkarätig besetzt – viele Mannschaften mit Erfahrung aus nationalen und internationalen Wettbewerben lieferten sich intensive Duelle.
Damen
- Champion: SV Gumpersdorf (GER) holte den Titel.
- Silber ging an ESV Neustift–Innermanzing (AUT).
- Bronze teilten sich der Titelverteidiger ESV Union Vornholz (AUT) und der ausrichtende Verein TSV Peiting (GER).
Besonders spannend war das Damenfinale: Der Sieg von Gumpersdorf war hart umkämpft, der Unterschied nur minimal – ein Finale mit ständigem hin und her und nichts für schwache Nerven. Der letzte Schuss brachte die Entscheidung. Die Damen aus Neustift-Innermanzing hatten eine beeindruckende Vorrunde und spielten sich sicher bis ins Finale.
Herren
- Champion: EC Altwasser Windorf (GER) – der amtierende deutsche Meister krönte sich zum Europacup-Sieger.
- Silber: ESV Union Ladler Wang (AUT) – bis zum Finale ungeschlagen, unterlag Wang im Endspiel deutlich gegen Windorf.
- Bronze: TSV Hartpenning (GER) und ESV Luttach (ITA) teilten sich Platz 3.
Die Herren-Finalrunde gestaltete sich ebenfalls spannend: Wang hatte in der Vorrunde und den K.o.-Runden teils dominante Auftritte, mit klaren Siegen im Achtel- und Viertelfinale. Erst im Finale ließ die Mannschaft ihre gewohnt starke Form vermissen und konnte dem druckvollen Spiel von Windorf nicht parieren.
Windorf beeindruckte mit klarem und sicherem Spiel, während Wang trotz starker Vorrunde und beeindruckender Form im Finale nicht an die Leistung anknüpfen konnte.
Eindrücke & Highlights
Der Europacup erwies sich einmal mehr als hochklassiges und internationales Turnier mit Mannschaften aus mehreren Ländern – das Niveau war entsprechend hoch.
Die Organisation über zwei Standorte – Peißenberg für die Herren-Vorrunde und Peiting für Damen + Finalrunde – funktionierte sehr gut. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag von Peißenberg bzw. der dort aktiven Vereine, die als „hervorragender Mitwirkender“ das Turnier mit ermöglichten.
Für den ausrichtenden Verein TSV Peiting war der Cup eine Gelegenheit, sich erneut als verlässlicher Standort für große Turniere im Eisstocksport zu beweisen.
Für die Mannschaften aus Österreich war der Europacup ein starker Fingerzeig – sowohl bei Damen als auch Herren konnten sie Podestplätze erreichen, wenngleich der Titel knapp verpasst wurde.
Bedeutung der Austragungsorte & Rolle von Peißenberg
Die Kombination der beiden Austragungsorte Peiting und Peißenberg hat mehrere Vorteile gezeigt:
- Nachbarschaft und Infrastruktur:
Durch die Nähe der Orte und gute Infrastruktur (Eishallen, Organisation) konnte der Europa-Cup reibungslos über zwei Standorte verteilt werden – ohne Qualitätseinbußen für Zuschauer oder Mannschaften.
- Stärkung der Region:
Besonders Peißenberg, mit der flatbuy-Arena, wurde bewusst einbezogen – das stärkt nicht nur die regionale Bedeutung im Eisstocksport, sondern gibt auch lokalen Vereinen und Athleten eine Bühne.
- Logistische Flexibilität:
Die Aufteilung auf zwei Hallen erlaubte es, Damen- und Herrenwettbewerbe parallel bzw. effizienter zu planen – was bei internationalem Teilnehmerfeld wichtig, jedoch auch sehr aufwendig ist.
In diesem Kontext hat Peißenberg seine Rolle als „hervorragender Mitwirker“ wahrgemacht und bewiesen, dass kleinere Standorte mit Engagement und guter Vorbereitung durchaus für hochkarätige Wettbewerbe geeignet sind.
Fazit
Der Europacup 2025 in Peiting und Peißenberg war ein sehr gelungenes Wochenende für den internationalen Eisstocksport. Mit starken Leistungen, spannenden Duellen und einer erfolgreichen Organisation über zwei Austragungsorte bot das Turnier beste Voraussetzungen für hohe sportliche Qualität. Besonders Peißenberg verdient Anerkennung für seinen Beitrag zur Veranstaltung – sowohl durch die Bereitstellung der Halle als auch durch gelungene Mitwirkung bei der Durchführung.
Für den Verein TSV Peiting bzw. die Region war der Cup eine erneute Bestätigung, dass sie auf internationalem Niveau mithalten können – und für die Teilnehmer war es eine Standortbestimmung zur neuen Saison.
